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Was ist Browser-Fingerprinting?

Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise und den Nutzen

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In Kürze

Glossary

Browser-Fingerprinting ist eine Möglichkeit für Websites, Sie zu verfolgen, indem sie Informationen über Ihren Webbrowser und Computer sammeln. Durch das Sammeln dieser Daten können Websites einen eindeutigen „Fingerabdruck“ für Ihren Browser erstellen und diesen verwenden, um Ihre Online-Aktivitäten zu verfolgen.

Browser-Fingerprinting ist eine Methode der Datensammlung, bei der die Browsereinstellungen in einen Hashwert umgewandelt werden und eine digitale Signatur erstellt wird.

Websites nutzen das Browser-Fingerprinting, um Ihre Besucher über verschiedene Websites hinweg verfolgen zu können. Jedem Nutzer wird ein einzigartiger Identifizierungscode zugewiesen – der digitale Fingerabdruck.

Browser-Fingerprinting enthält viele Daten und es ermöglicht Websites bestimmte Verhaltensmuster mit Nutzern zu koppeln und dadurch Rückschlüsse über das Nutzerverhalten zu gewinnen. Die Daten des digitalen Fingerabdrucks können außerdem mit den Browsereinstellungen des Nutzers in Verbindung gebracht werden. Man könnte es also als Eingriff in die Privatsphäre betrachten.

Die Geschichte hinter dem Namen

Der Prozess des Browser-Fingerprinting funktioniert ähnlich, wie wenn Polizisten Fingerabdrücke nehmen und diese analysieren – deshalb der Name. Polizisten würden die Fingerabdrücke nehmen, diese analysieren und sie einer Person (die vielleicht kriminell ist) in ihrer Datenbank zuordnen.

Der große Unterschied ist, dass Sie beim Browser-Fingerprinting das Opfer und nicht ein Krimineller sind. Sie sind einfach nur Teil eines gigantischen Data Mining Prozesses.

Wie funktioniert Browser-Fingerprinting?

Beim Browser-Fingerprinting werden IP-Adressen gesammelt. Obwohl dies gar nicht notwendig ist, um über Ihr Nutzerverhalten auf dem Laufenden zu bleiben, es gibt nämlich noch andere Methoden.

Dazu gehören der Browserverlauf, genutzte Plugins, Systemschriften, ob Cookies aktiviert sind, Farbtiefe, User Agent, die Größe Ihres Browserfensters oder wie viele Tabs Sie offen haben und selbst die Zeitzone und Informationen zur Session. Also im Prinzip alles.

Browser-Fingerprinting sehr genau, sodass die Chancen, dass Sie denselben Fingerabdruck wie jemand anderes haben, verschwindend gering sind.

Wer nimmt den digitalen Fingerabdruck?

Der Fingerabdruck wird von Ihrem Browser erstellt, welcher die Daten jedes Mal, wenn Sie eine Website besuchen, mit dem Webserver teilt. Websites können an sich keine Daten zu einer Person zuordnen, deshalb nutzen Sie dafür den Fingerabdruck.

Dank dieses Codes erkennt die Website, welche anderen Websites sie besuchen und kann mit Ihnen ein bestimmtes Nutzerverhalten und damit einhergehende Charakteristiken in Verbindung bringen.

Wer nutzt Browser-Fingerprinting?

Browser-Fingerprinting wird genutzt, um Ihnen die richtige Version der besuchten Website anzuzeigen. Wenn Sie eine Website mit Ihrem Smartphone besuchen, sorgt der digitale Fingerabdruck dafür, dass die Website mit einem responsiven Design angezeigt wird, das gut zur Bildschirmgröße passt.

Zudem wird Browser-Fingerprinting für Werbezwecke genutzt und die Websites können so gezielt Werbung schalten. So könnte eine Website erkennen, dass Ihre Grafikkarte veraltet ist und Ihnen so Werbung für neue Grafikkarten anzeigen lassen. Dies ist nur ein Beispiel, wie der digitale Fingerabdruck als eine (sehr spezifische und persönliche) Art des Targeted Advertising genutzt werden kann.