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Sedo: Domain-Markt trotz leichtem Rückgang stabil
Der Domainhändler Sedo stellt im ersten Quartalsbericht fest, dass die Zahl der verkauften Domains zwar leicht zurückgegangen ist, der Markt aber insgesamt stabil ist.Im ersten Quartal des Jahres wurden 10.608 Domains verkauft, ein Minus von rund 1300 im Vergleich zum ersten Quartal 2010. Beim Umsatz liegt das erste Quartal mit 15,6 Millionen Euro in etwa gleichauf mit den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Eine Ausnahme bildete das vierte Quartal 2010, bei dem der Umsatz dank des Verkaufs von sex.com auf über 27 Milliarden hochschnellte.
Mehr als die Hälfte der verkauften Domains sind .com-Domains. Auf Platz zwei liegen .de-Domains mit 18 Prozent, gefolgt von .net (sieben Prozent), .co.uk (sechs Prozent) und .eu (fünf Prozent). Die letzten Sommer neuaufgelegte .co-Domain kommt auf zwei Prozent.
Bei den Durchschnittspreisen der gTLDs liegt .com mit gut 1900 Euro an der Spitze, gefolgt von .biz mit knapp 1300 Euro. Die teuerste Länderdomain ist .fr mit über 1800 Euro, auf dem zweiten Platz liegt .es mit gut 1500 Euro.
Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Einführung neuer Top-Level-Domains auf die Domainlandschaft auswirken wird. Einige Registrare haben begonnen, Vorregistrierungen für Domains wie .koeln, .bayern und .hamburg entgegenzunehmen. Experten gehen davon aus, dass die neuen Domains 2012 live sein werden.